Wie Landwirte neue Erntehelfer

gewinnen und motivieren

 

Man hört oft 

In Deutschland fehlen Erntehelfer für den ..........

„Es fehlen Leute, die sonst immer kamen“

Viele Jahre haben Saisonkräfte aus Osteuropa in Deutschland Obst- und Gemüsebauern die harte Erntearbeit übernommen. Doch diese Zeiten sind offenbar vorbei: Viele Betriebe finden keine Erntehelfer aus diesen Ländern mehr.

  • Osteuropäische Wirtschaft entwickelt sich positiv, es gibt mehr Arbeitsplätze.
  • Viele Helfer mittlerweile in ihren Heimatländern ebenfalls gut bezahlte Jobs finden.
  • Saisonarbeiter, die inzwischen gut Deutsch gelernt haben, bekommen Jobs bei Paketdiensten, auf Baustellen oder in Logistikzentren.
JA das stimmt 

DIE WARHEIT

Warum wollen immer weniger ausländische Saisonarbeiter nach Deutschlan kommen?

1. Nehmen wir die Bezahlung. Auf dem Papier zum Beispiel bekommt natürlich jeder Helfer den deutschen Mindestlohn von 9,19 Euro in der Stunde. In der Praxis sieht das ganz anders aus, und das spricht sich früher oder später natürlich auch in den Herkunftsländern herum.

2. Überstunden werden oft nicht bezahlt.

3. Es ist schwer zu quantifizieren, wie häufig die Landwirte hier tricksen. Aber in der Praxis erleben wir immer wieder, daß auf den Lohnzetteln der Saisonkräfte sehr fantasievolle Abzüge auftauchen. Da wird den Erntehelfern zum Beispiel die Arbeitsgerät, Etiketten für die Gemüsekisten, Gummiringerln fürs Zusammenbinden der Jungzwiebeln, oder eine spezielle Kleidung, Hose und Knieschützer in Rechnung gestellt. Oder die Kosten für die Unterkunft sind so hoch, daß vom verdienten Geld kaum etwas bleibt. Die Saisonarbeiter haben oft keine Wahl: Sie müssen während ihres Einsatzes ja irgendwo wohnen.

4. Unterkünfte sind auf vielen Landwirtschaftliche betrieben völlig inakzeptabel, in einem Zimmer, 8 oder sogar 10 bis 15 Leute schlafen. Küche sind nicht eingerichtet oder eine Dusche/Toilette für 10 bis 15 Mitarbeiter. Kühlschränke und Waschmaschine sind oft wenig.

5. Hofbesitzer Ausweise einbehalten. Denn ohne ihre Dokumente können die Arbeiter nicht weg. Sie sind gewissermaßen gefangen.

Muß Bessere Bedingungen geben für Erntehelfer

Ein ehrlicher und fairer Umgang mit dem Erntehelfer müssen Vordergrund stehen.

"Wenn man die Leute anständig behandelt, kommen sie auch"

 „Wer hart arbeitet, soll auch vernünftig bezahlt werden“

Wir wissen das sind auch viele Betriebe, die gar keine Probleme haben, Erntehelfer zu finden. Wenn man die Leute anständig behandelt, kommen sie auch.

Ohne die ausländischen Helfer würden viele Gemüse und Früchte am oder im Boden bleiben. Gerade bei der körperlich harten Spargelernte kommen die Erzeuger nicht umhin, sich Hilfe aus dem Osten zu holen.

Wohn- und Lebenssituation

Wie Landwirte neue Erntehelfer gewinnen und motivieren?

In zukunft reicht längst nicht mehr nur ein Gehalt.

„Damit sich der Mitarbeiter vom ersten Tag an wohl fühlt und auf seinen Job konzentrieren kann, Unternehmers muß übernehmen die Verantwortung für die Wohn- und Lebenssituation“,

Denn die Erntehelfer arbeiten ja nicht nur auf Feld und Hof, sie leben dort in der Saison ja auch.

„Arbeitnehmer, die sich mit ihrem Unternehmen identifizieren und das Gefühl haben, nicht nur als Arbeitskraft, sondern als gesamter Mensch wahrgenommen und geschätzt zu werden, haben eine innere antreibende Arbeitshaltung“

Unternehmen, die übernehmen die Verantwortung für die Wohn- und Lebenssituation, profitiere davon, Erntehelfer zu gewinnen und zu sichern.

„Es gibt eine Win-Win Situation“,

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